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SH
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    • SH hat einen neuen Beitrag "Sound Bounce - Intelligenter Gehörschutz" geschrieben. 06.12.2016

      Tabelle & Grafik geben die angebliche Wirksamkeit lediglich im tieffrequenten Bereich bis 75 Hz an. Ein Frequenzbereich in dem Schall sehr laut sein muß, um das Gehör zu schädigen und welcher selten mit entsprechenden Pegeln vorkommt (in Situationen zu den aufgeführten Beispielen werden diese Pegel zumeist nicht erzeugt) .

      Sinn der Wirkung unter 75 Hz in Bezug auf Wahrnehmung zu Fühlschwelle bzw. Knochenleitung?

      Die laut Abbildung ohrumschließende Bauform dämpft sicherlich auch den Frequenzbereich über 75 Hz. Den Unterschied zu einem üblichen Gehörschutz dieser Bauform kann ich jedoch nicht erkennen. Aktive Systeme ala Bose, .. sind hier, trotz ihrer Beschränkungen, recht sicher wesentlich effizienter (intelligenter?).

      In wie weit die zähfliesende Masse auf dem Lautsprecher im Werbevideo etwas mit der Funktion zu tun hat bleibt mir im Verborgenen.

      Neuauflage ala Nanoplug Betrug?

    • SH hat einen neuen Beitrag "Des Kaisers neue Kleider..." geschrieben. 01.12.2016

      Hallöchen.

      @AES. Zu Zitat „Es sollte aber ;-)“. Hm, niemand soll/kann gezwungen werden. Die Resonanz in Bezug zur Anzahl an User zu diesem Thema ist bislang gering. Gedanke, ist ein direktes Fachgespräch unter den sich bisher beteiligenden eine bessere, ergiebigere Alternative zur Forendiskussion?

      @jomo. Du wirfst meiner Ansicht in einen Topf a) schallerzeugende Musikinstrumente mit einem gewünschten Eigensound, sowie b) reproduzierende Schallwandler. Jedoch, zu beidem sind im Regelfall zwei grundsätzlich unterschiedliche Anforderungen gegeben. Zu letzterem, also b), gehören prinzipiell auch Hörgeräte. Meine These, im Idealfall sollen diese in der Lage sein, unverzerrt zu reproduzieren (mit Hörgerät entspricht wie ohne Hörgerät). Erst in Folge darauf, wenn diese Eigenschaft gegeben ist, ist für spezielle Anforderungen eine zusätzliche Verzerrung der Übertragungseigenschaften von gewünschtem Vorteil, beispielsweise zum Ausgleich einer bestimmten Hörbeeinträchtigung.

      Allgemein. Verzerren wird oft gedanklich mit „etwas wird schlechter“ gleichgestellt, das ist nicht richtig. Wenn bei einem Hifi-System ein Musikstück besonders gut gefällt, geht der Griff gerne zum Volume-Regler nach +. Bereits das lauter Stellen ist eine, hier gewünschte, Verzerrung.
      Auch wenn etwas zu leise ist, nicht gut gehört wird, hilft es die Ohrläppchen unten zur Seite in die Länge zu ziehen oder die Handflächen hinten als zusätzliche Ohrmuschelformung um die Ohren zu legen. All dies führt vor allem zu einer Schallverstärkung bestimmter Frequenzbereiche nach vorne sowie einer Abschattung zur Seite wie auch nach hinten. Nahezu von jedem wird dies als klarer verständlich, jedoch nicht unangenehm empfunden (lediglich ein unrichtiges Richtungshören bis zur im-Kopf-Lokalisation wird ab und an bemängelt). Dies nur als Hinweis zu meiner Überzeugung, das lautere an Hörgeräten müsste eigentlich gar nicht unangenehm sein, sondern könnte ganz im Gegenteil, auch angenehm hilfreich empfunden werden.

      Oft werden meiner Erfahrung in Diskussionen zu dieser Thematik die beiden Klischeeaussagen „Klang lässt sich nicht messen“ und „der Klang von Hörsystemen lässt sich von Normalhörenden nicht beurteilen denn Hörbeeinträchtigte hören anders“ vertreten. Beides ist meiner Ansicht nicht richtig.
      Weil, zur Beurteilung vieler Klangparameter wurden geeignete Berechnungsverfahren erarbeitet, Halligkeit, Klarheit, Verdeckung gehören u. a. dazu. Wie und wo sich das Hörempfinden von Hörbeeinträchtigten zum Normalhörenden unterscheidet wurde in diversen Studien weitreichend untersucht. Zur Aussage „Hörbeeinträchtigte hören anders“ ist u.a. die Literatur „Lazarus @all „Akustische Grundlagen sprachlicher Kommunikation: Anwendung in Schule, Büro Und Freizeit, bei Schwerhörigkeit und Zweitsprache“ meiner Ansicht recht aufschlussreich.

      @Ohrakel. Deinen Beitrag „Genau ab dieser Erkenntnis fühle ich mich als Fachmann nicht mehr ernst genommen, sondern als Verkäufer zweckentfremdet“ kann ich inhaltlich nicht zuordnen, was möchtest du mitteilen?

      @jomo. Klangfinder, das hier im weiteren außen vorlassen, bei Interesse separates Thema besser, oder?

      Gute Zeit!

    • SH hat einen neuen Beitrag "Des Kaisers neue Kleider..." geschrieben. 26.11.2016

      Hallöchen @AES, die Antwort auf deinen Beitrag würde recht ins Detail gehen, das wird meiner Einschätzung die meisten Forenleser weniger interessieren (oder?). Aber vielleicht ergibt sich ja eine Gelegenheit wo wir, ..

      Earlens, einer der Macher, B. Edwards, trägt laut Vorankündigung auf der DGA vor (jedoch zu anderem Thema).

      Gute Zeit!

    • SH hat einen neuen Beitrag "Des Kaisers neue Kleider..." geschrieben. 26.11.2016

      Hallöchen.

      @jomo, du schreibst, Zitat „Bei den Klangdiskussionen, wie sie auch in HiFi-Foren stattfinden geht es allerdings schon oftmals haarscharf am Woodoo vorbei“.

      Hifi-Foren: Akustik-ultimate ist doch kein (Hifi-) Hobby Forum, sondern ein sog. Fachforum.

      Woodoo: Viele Klangparameter lassen sich inzwischen recht gut via Messung verifizieren, diesbezüglich also kein Woodoo. Nur in der Praxis werden diese Parameter meiner Ansicht weder vom den dem Hörakustiker zur Verfügung stehenden Equipment messtechnisch, noch bei der Arbeitsweise des Hörgeräteakustikers bezüglich der Hörsystemeinstellung berücksichtigt, sondern quasi ignoriert. Oder ist das nicht richtig?

      Den Klangfinder hast du ja ganz schön gefressen. Was ist vorgefallen?

      @Tragus, danke, obgleich sehr kritisch einschätzend will ich dem Dings gerne testen sowie es erhältlich ist.

      Gute Zeit!

    • SH hat einen neuen Beitrag "Des Kaisers neue Kleider..." geschrieben. 23.11.2016

      Hallöchen.

      @AES. Danke für deine Ausführungen, auch wenn ich, wie nachfolgend ausgeführt, einiges different einschätze.

      Übertragungsbereich. Unter 100 Hz wird es auch für gute Kopfhörer schwierig. Wobei hier die Fühlschwelle immer näher an die Hörschwelle reicht. Einige Kopfhörerhersteller bieten deshalb ergänzend Körperschallwandler an. Das wäre auch für Hörsysteme zur Musikwiedergabe möglich. Bei natürlicher Beschallung der Hörgeräte und des Torso des Menschen ist hier meiner Einschätzung ein guter Kompromiß möglich da hierbei Taktilschall bereits bei der natürlichen Beschallung gegeben ist.

      Die Wiedergabe des Frequenzbereichs über 12.000 Hz ist auch bei guten PA-Systemen oftmals in der Praxis nicht gegeben. Aufgrund der Richtwirkung der Hornsysteme reicht ein geringer Fehlwinkel des Zuhörers oder die Absorption der Luft über größere Entfernung für starke Dämpfung. Eigene Versuche ergaben, selbst kritische Hifi-Fans mit Hörerfahrung bemerken den Unterschied nicht, wenn der Frequenzbereich via Filter über 15.000 Hz beschnitten wurde. Die von Dir geschilderten Tests mit Tonmaterial wo im A/B Vergleich Klangunterschiede bei Änderungen des Tonmaterials über 20 kHz wahrgenommen wurden sind meiner Ansicht weit, weit weg von dem, was für hervorragende Klangeigenschaften von Hörgeräten in der Praxis absolut reichen würde.

      Dynamik. Bekanntlich gibt es viele hervorragende Aufnahmen auf Schallplatte. Die Dynamik dieses Tonträgers liegt bei unter 50 dB. (Maximale Lautstärke ≠ Dynamik) Daher mein Einwand zur Relevanz der Bits.

      Hörer, beim Schallwandler greifen ausser der von dir genannten Fa. Widex auch weitere Hersteller von In-Ears auf Hörsystemhörer zurück, mit teilweise nicht ganz schlechten Ergebnissen. Da es bautechnisch sehr aufwendig ist die Schwingeinheit des Hörers auf doppelten Hub zu optimieren ist ein zweiter Hörer oft Wahl der Mittel. Die Möglichkeiten für Hörgeräte werden hier meiner Kenntnis bislang quasi nicht genutzt. Die von Dir aufgeführte Masse ist für den typischen Hörgeräte-Hörer nicht unbedingt das Problem, es geht um das Luftverdrängungsvolumen. (doppelt Membranfläche entspricht zweitem Hörer entspricht doppeltem Hub entspricht + 6dB).

      Selbst konnte ich mit einigen Hörgeräte-Hörern als In-Ear via Equalizer angepaßt bei geschlossenen Systemen recht brauchbare Klangeigenschaften im Vergleich zu guten Kopfhörern erzielen. Offen schaffte kein getesteter Hörer unter 300 Hz auch nur normale Sprachlautstärke oder Musikwiedergabe mit ca. 70 dB. Wobei die Hörer teilweise mit der 10fachen Verstärkerleistung gegenüber der von Hörgeräteverstärkern bis zur deutlich hörbaren Belastungsgrenze belastet werden konnten und wurden.

      Soweit eigene Tests reichen sind die vorrangig begrenzenden Faktoren zur Übertragungsqualität von Hörgeräten die elektronische Signalverarbeitung (Phasenfehler, Verzerrungen, Frequenzgang), die akustischen Eigenschaften der Interaktion zwischen Mikrofon und Hörer (Halligkeit), Ausführung und Positionierung der Hörgerätemikrofone sowie der Schallaustrittsöffnung des Hörsystemschallwandlers im Gehörgang (Schallschnelle zum Trommelfell).

      Für alles genannte sind meiner Ansicht praktikable Lösungen möglich. Die Übertragung des Frequenzbereichs bis über 10.000 Hz gelingt (selbst nicht gehört) anscheinend beispielsweise Earlens.

    • SH hat einen neuen Beitrag "Des Kaisers neue Kleider..." geschrieben. 22.11.2016

      Hallöchen.

      Danke Jomo61,5 für das Ansprechen der sonst meiner Erfahrung zumeist ignorierten Thematik, den Klangeigenschaften von Hörgeräten.

      Du schreibst „Ein Hörgerät klingt für einen Normalhörenden unterirdisch schlecht“ Meiner Einschätzung tut es das ebenso für den überwiegenden Teil der Schwerhörigen. Wieso sollte es auch anders sein? Ein einfacher Test hierzu, wieviel Verstärkung, also mehr dB im Ohr, benötigt ein Hörgerät bei Normal- oder Schwerhörendem um auch nur gleiches Sprachverständnis als ohne Hörgerät zu erzielen? Egal ob normalhörend oder selbst hörbeeinträchtigt, diesen Test kann ein Akustiker an sich selbst durchführen. Na sind es bei Dir 10 dB? Bei mir, im Störgeräusch kommen da oft über 20 dB zusammen. Sind all dies nicht bedenklich verschenkte dB sowie Dynamik, für den Betroffen ein wesentlicher Faktor des unangenehmen Klangempfindens mit Hörgeräten?

      Windgeräuschunterdrückung. Wer darauf achtet kann einschätzen, das Windgeräusch beim Fahrradfahren ist, insbesondere ohne Helm, oft über 90 dB laut. Ob normalhörend oder schwerhörend, wen stört das ohne Hörgerät? (Mir fällt es, wenn ich nicht darauf achte, gar nicht auf.) Ist es nicht die Lautstärke, sondern sind es vor allem die Klangeigenschaften, die mit Hörgerät unangenehm empfunden werden?

      Du schreibst „Schuster, der ja auch bekanntlich die schlechtesten Schuhe anhat.“ Das auch meine Einschätzung ist. In den letzten Jahren war mein Bestreben bewusst auf der EUHA wie auch der DAGA darauf zu achten wer Hörsysteme nutzt. Da gibt es viele ältere Semester, so auch mit hoher Wahrscheinlichkeit prozentual nicht wenige, die von einer beträchtlichen Hörbeeinträchtigung betroffen sind. Außer einem angesehenen Herrn, in Gießen wirkend, war der Fundus an sichtbaren Hörsystemträgern bei nahezu null. Wer hat andere Erfahrungen oder Kenntnisse?

      @AES. Meiner Kenntnis sind die Bits nicht der beschränkende Klangfaktor. Deiner Aussage „Ich empfehle dennoch, es mal anders zu probieren“ stimme ich jedoch absolut zu. Jedoch warum nicht zunächst keinen Hörverlust simulieren um nur die klanglichen Eigenschaften und das Verstehen s. o. ohne zusätzliche Verstärkung zu beurteilen?

      Ist die Aussage von "Akustikus" „..Jeder 5� Kopfhörer aus China klingen besser bei Musik...“ nicht eine Faust ins Gesicht für jeden Hörgerätehersteller der es nicht besser hinbekommt, oder hat Akustikus unrecht?

      Welche Möglichkeiten hat der Hörakustiker bislang nicht nur Verstärkung sondern auch Klangeigenschaften inklusive dem Sprachverstehen zu Messen. Verfahren hierzu sind einige beschrieben, jedoch welches audiologische Meßsystem bietet solche an?

      Welche Möglichkeiten bieten sich dem Hörakustiker sofern auch abseits gängigem Lehrinhaltes denkend?

      Wer leistet hier bereits besonderes?

      Gute Zeit!

    • Hallöchen Ferdinand.

      Zum STI, "Speech Transmission Index", erste weitere Infos (wer hätte es gedacht) beispielsweise bei Wikipedia.

      Normen EN 60268-16:2011 - objektive Bewertung der Sprachverständlichkeit durch den Sprachübertragungsindex. Außerdem DIN EN ISO 3382-1 und 3

      Für eine eigene Berechnung bzw. Auswertung sind erweiterte Kenntnisse in Mathe von Vorteil bzw. erforderlich. U.a. geht die Modulation von Sprache in die Berechnung ein. Online abrufbare Beschreibung zum Verfahren beispielsweise in der Bachelorarbeit von Alexander Mahn ( https://monami.hs-mittweida.de/files/584...62_19122014.pdf )
      oder Kurt Eggenschwiler - Nutzungsabhängige Raumakustik ( http://www.eggenschwiler.arch.ethz.ch/vortrag25.pdf ).

      Fachliteratur: Kuttruf, Fashold /Ferres, .. die Klassiker zur Akustik in Räumen halt.

      Las dich nicht abschrecken. Selber richtig messen gelingt dank passender Software wie CARA oder ARTA zumeist recht schnell bzw. kann ich dir auch Einstiegshilfe anbieten. Mit letzterer genannter Software kannst du Frequenzgang, THD, STI, C50 und mehr komplett erschlagen (mit Fuzzmeasure bin ich nicht bewandert).

      Ein beliebter, hochwertiger, passender Breitbandlautsprecher, nur das Chassis, wenn du die Box selber bauen kannst, ist die beispielsweise der 10 F von Scan Speak. Da hättest du dann was günstiges Eigenes.

      Tip, soll die Kugel besser als das Original funktionieren (wobei, etwas Unsinniges ist dann nur besser unsinnig)? Bau sie aus Basotect, dies ist akustisch hervorragend, außerdem leichter als Schaumstoff zu bearbeiten (schneiden, fräsen). Basotect Kugeln sind fertig nicht leicht zu bekommen, jedoch jemand mit Drehbank, Drechselbank macht aus eckig schnell rund. Eine durchdachte, nicht ballrunde Form + Reflektor ist akustisch günstiger, vielleicht macht es dir ja Spaß das für deine Ausarbeitung zu berechnen (womöglich entsteht dabei gar etwas sinnvolles ?).

      Gutes Gelingen!

    • Hallöchen.

      Deine Fragen:
      - In welcher Umgebung sollte ich das am Besten machen? In einer sehr halligen?
      Bei Letzterem wäre der Effekt des Effektgerätes „kugelförmiger Höhenabsorber „ besonders ausgeprägt.

      - Welche Parameter wären sinnvoll zu messen? Frequenzgang und RT60?
      Kommt darauf an was dein Vergleich ergründen soll.

      Die Nachhallzeit eines Raumes (T, RT, Tn) wird durch die absorbierende Fläche im Raum bestimmt. Folglich wird eine Absorberkugel mit 20 cm in der Praxis nichts meß- oder hörbares an der Nachhallzeit eines begehbaren Raumes verändern.

      Der praktische Nutzen der Kugel ist ja aber auch anders begründet. Hier geht es meinem Verständnis darum den Reflexionsschall des Raumes vom Direktschall bei Nahbesprechung zu reduzieren (nicht die Dauer sondern den Pegel). Bei deinem Messaufbau muß sich hierbei der Lautsprecher ebenso wie der Mund eines Sprechers sehr nahe an der Kugel mit dem enthaltenen Mikrofon befinden (sonst mißt du denke ich nichts Verwertbares sondern nur Mist).

      Bei dem beschriebenen Meßaufbau gelangt der Direktschall (ca. 0° Fehlwinkel) nur wenig bedämpft an das Mikrofon in der nach vorne offenen Kugel (den Ploppschutz mal ignoriert). Die Reflexionsschalle, welche von allen Seiten auf das Mikrofon treffen, werden hingegen vom Kopf oder dem Lautsprechergehäuse sowie dem Absorbermaterial der Kugel bedämpft. Der SNR zwischen Direktschall und Reflexionsschall wird also höher.

      Allerdings, damit das wirkungsvoll über den gesamten Sprachbereich gut funktioniert, müsste die Kugel einen Durchmesser von 85 cm aufweisen (1/4 Wellenlänge ab 200 Hz und ½ Kugeldurchmesser), für tieffrequente Sprachanteile und tieffrequenten Störschall entsprechend noch größer.
      Mit einer 20 cm Kugel entsteht wohl ein direkterer weniger halligerer, jedoch für die Sprachverständlichkeit eher kontraproduktiver Klangeindruck. (So ne Bobbel kann keine gute Raumakustik ersetzen).

      Der von Dir genannte Lautsprecher, KRK VXT8, ist für den Test weniger geeignet, da bei diesem 2 Wege-System die Schallquellen (Bass/Mitteltöner) und Hochtöner zu weit auseinander liegen um den Nahbesprechungseffekt vor dem Mikrofon richtig reproduzieren zu können.

      Da mir nicht bekannt ist, welches Ziel du mit deinem Vergleich verfolgst, ist es schwer zu sagen welche Messungen sinnvoll sein können. Mir erschließt sich bisher kein wirklicher Sinn. Die Beeinflussung des Frequenzganges ist zumeist nicht unwichtig. Bei der Nachhallzeit RT60 ergeben sich vermutlich lediglich nicht aussagekräftige Verzerrungen. Interessant sind vielleicht Meßauswertungen zur Klarheit , C50 und der Silben- bzw. Sprachverständlichkeit, dem STI

      Gute Zeit!

      Mehr Infos:
      https://www.thomann.de/de/cat_bonedo~ncx...34354&ar=330022

    • SH hat einen neuen Beitrag "N24 | Hörgeräte-Akustiker im Test (08/ 2016)" geschrieben. 31.08.2016

      "Zehn der größten Hörgeräte-Akustiker-Ketten hat die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) jetzt in Kooperation mit N24 genauer untersucht."


      Haben sie das wirklich? Ich denke nicht!

      Who knows, für schlappe € 950 bietet der Tester Testdetails an?!

    • SH hat einen neuen Beitrag "Verlängerung der Umschulungsmaßnahme vom Kostenträger Agentur für Arbeit?" geschrieben. 06.08.2016

      Hallöchen:

      https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/id...022DSTBAI391486

      Textauszug:
      bei nicht bestandener Abschlussprüfung (69.1.6)
      (4) Nach § 21 Abs. 3 BBiG verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um die Dauer eines Jahres, wenn der Auszubildende die Abschlussprüfung nicht bestanden hat und die Verlängerung verlangt. Diese Verlängerung tritt kraft Gesetzes ein. Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe besteht deshalb (auch) für diese Zeit. Ein Verlängerungsvertrag oder ein Berufsausbildungsvertrag mit einer entsprechenden Klausel ist nicht erforderlich.

      Gutes Gelingen!

    • SH hat einen neuen Beitrag "Zeitauflösung des Gehörs" geschrieben. 18.11.2015

      Hallöchen Josef.

      Eine nicht triviale Fragestellung, mit meiner Einschätzung nicht korrekt vereinfachter Interpretation deinerseits.

      125ms kenne ich als Zeitfenster bis ca. 85 % des Lautheitseindruckes von Schallen erreicht wird.

      Vermutlich wirst du in den Schriften von Jens Blauert Antwort zu deiner Fragestellung finden.

      Wann wird ein Schall wahrgenommen, wann wird seine Tonalität erkannt, …?
      Welche Verarbeitungszeit benötigt das Gehirn für Reflexe, welche für bewusstes reagieren?

      Ein mechanisches Problem ist es meiner Einschätzung nicht. Bei einer Wahrnehmungsgrenze von 20 kHz lässt sich auf die maximale mechanische Verzögerung schließen. Vereinfacht, eine höhere Signallaufzeit ist kohärent zu einer entsprechenden Dämpfung des Signales.

      Attentional Blink ist mir bislang nur aus der Optik bekannt. Hat Herr Chalupper hierzu aus akustischer Sicht berichtet oder woher stammen deine Informationen dieses Effektes zur Akustik.

      Gute Zeit!

    • SH hat einen neuen Beitrag "Lüfter und Steuerung für Hushbox" geschrieben. 19.08.2015

      Hallöchen Onkel Axel.

      Hohe Leistung bei geringem Geräusch benötigt größere Bautiefe um die Lüfterschaufeln entsprechend Formen zu können.

      Einbau bei richtiger Luftführung normalerweise einlaß- oder auslaßseitig, nicht beides.

      Einer der bekanntesten asiatischen Hersteller ist Sunon. Distributor in Deutschland ist z.B. die Fa. Schukat. In den Online Datenblätern sind die Luftleistungen sowie Geräuschentwicklung angegeben. 80 mm ist ein gängiges Maß (müßte ich auch noch welche in 12 Volt da haben, überteuert abgeben können).

      Für beste Qualität steht, jedoch mit deutlich differierender Preisgestaltung, EBM Pabst. Ein ursprünglich aus dem Schwarzwald stammendes Unternehmen.

      Maßgeblich beeinflusst die Geräuschentwicklung der Einbau (Körperschall, Schalldämpfer, Verwirbelungsgeräusche). Wenn du dazu mehr Infos möchtest gib Bescheid.

      Gute Zeit!

    • SH hat einen neuen Beitrag "endgültige Durchfallquoten der Handwerkskammern" geschrieben. 25.05.2015

      Hallöchen.

      Vor zwei Jahren hatte ich die Statistik des Wifi Innsbruck zu den vergangenen 5 Jahren ausgewertet. Da war die durchschnittliche Durchfallquote Meisterprüfung Hörgeräteakustik über 70%. Zu beachten ist, die Prüfung besteht aus drei Teilen. Ein Teil nicht bestanden bedeutet Prüfung nicht bestanden.

    • SH hat einen neuen Beitrag "Cros oder doch Mono-Versorgung?" geschrieben. 19.05.2015

      Hallöchen AnnaAC.

      Du schreibst „Wir sind von einem Ex-Hörer Gerät mit M-Hörer zu einem P-Hörer gewechselt und mit immer größer meine ich, dass sie um deutlich zu verstehen immer mehr Lautstärke brauchte … warum genau sie diese Lautstärkesteigerung brauchte können weder wir uns erklären

      Der Versuch schlechtere Übertragungseigenschaften durch höhere Pegel wett zu machen? Anderer Hörer = differierender Frequenzgang, Verzerrungsverhalten, ..

      Du schreibst „Es gibt eindeutig mehr Kunden, die bei einer monauralen Versorgung entweder ein Hörgerät nehmen oder einfach gar nichts“. Danke für die Info, für eine Statisik ist es noch zu pauschal. Kannst du es in Zahlen fassen? Ich stelle mal die Hypothese in den Raum, über 90% der einohrig Normalhörenden nutzen nach Beratung oder/und Test in der Praxis schlussendlich kein Hörsystem.

      Du schreibst „Meine Schwester trägt auch ein Cros-Gerät und das klappt einfach super“ Interessant, ist sie auf einem Ohr noch normalhörend?

    • SH hat einen neuen Beitrag "Tutorial: Microsoft Access 2013" geschrieben. 16.05.2015

      Hallöchen.

      Schaut recht gelungen aus, bisher. Respekt.

      Wird die Bestellung zum Wareneingang gewandelt, wenn die bestellte Ware eintrifft, was meiner Einschätzung zielführend ist, oder muss ein neues Formular angelegt werden?

      Wenn gewandelt wird, wäre ein Infofeld-Butten mit hinterlegten Karteikarten, wo die Historie, beispielsweise Vormerkung, Bestellung, Wareneingang, Patientenabgabe, Rechnung, Zahlung, Reparaturen, angeschaut werden kann, meiner Einschätzung eine sinnvolle Ergänzung.

      Gibt es bei euch quasi immer für jeden Kunden eine separate Bestellung, keine Sammelbestellung, kein Vorratslager?

      Gutes Gelingen

    • SH hat einen neuen Beitrag "Cros oder doch Mono-Versorgung?" geschrieben. 13.05.2015

      Hallöchen.

      Sofern ich richtig nachgelesen habe, hat im Thread ausser den Erfahrungen von AES inzwischen ein weiterer User über eine tatsächlich erfolgte Anpassung bei ein "Ohr ist normalhörend das andere schwerhörig" eigene Erfahrungen mitgeteilt.

      Anna AC schreibt “… entschied sich die Kundin für ein Cros Gerät“. Diese Hörbeeinträchtigte (die Kundin) hat sich also für ein Hörsystem entschieden. Hilfreich wäre es zu erfahren, wie viele weitere Hörbeeinträchtigte mit lediglich einohrigem Hörverlust hattest du im Vergleich in diesen 4 Jahren, welche sich gegen ein Hörsystem entschieden haben.

      Hat sonst keiner Lust seine eigenen Erfahrungen mitzuteilen? Also nicht rechtliches oder so sondern "wie wurde versorgt" und "wie ist das Verhältnis, trägt ein Hörsystem oder ist ohne zufriedener".

      Gute Zeit!

    • SH hat einen neuen Beitrag "Comperator" geschrieben. 05.05.2015

      Hallöchen Benjamin.

      Danke für deinen Hinweiß. Das hatte ich tatsächlich falsch gelesen, also auch in der Messbox keinen 2 ccm² Kuppler sondern möglichst geringes bzw. kein Volumen um Mikrofonseitig gegenüber dem Klangfinder vergleichbare Ergebnisse zu ermöglichen.

      Du schreibst „Sollte die Ankopplung in der Messbox zur Bestimmung einer vernünftigen Voreinstellung für das Abhören am Klangfinder nicht die gleichen akustischen Eigenschaften besitzen, wie die Ankopplung am Klangfinder?“ OK, deine Idee ist, den nicht spezifizierten Kuppler, egal wie, bestmöglich auszugleichen. Naiv gedacht sollte der Lautsprecher am Klangfinder wie auch der in der Messbox ideal, d.h. authentisch reproduzieren. Dann wären beide gleich, ideal, mit der von Herrn Bonsel angesprochenen ersten bzw. „ganz vorne“ Ankopplung. So auch eine brauchbare Basis für das weitere Vorhaben.

      Jedoch noch bevor du mit Kopfhörer die Lautsprecher über ein Hörsystem abhörst die Frage:
      - Klingt der Böse Lautsprecher am Klangfinder direkt angehört wie ein hochwertiges Lautsprechersystem oder noch spezifizierter ist eine Unterscheidung zwischen natürlichen Geräuschen und denen aus dem Lautsprecher kaum möglich?
      - Und wie lautet die Antwort zur selben Fragestellung beim Messboxlautsprecher?

      Meiner Kenntnis bedarf es um dies zu beantworten weder eines hochwertigen Meßsystems noch einem Menschen mit sonderlich guten Gehör.

      Die beiden Lautsprechersysteme unterscheiden sich leicht nachvollziehbar nicht nur in Bezug zu authentischer Reproduktion/Wiedergabe absolut, sondern auch untereinander. Wie soll so die Messbox ein brauchbares Äquivalent zum Klangfinder sein?

Empfänger
SH
Betreff:


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